Vertrauen in die Entfaltungsmöglichkeiten des Lebens

Individualpsychologischer Berater (Telos¬ģ)

Die Telos-Akademie f√ľhrt zweij√§hrige berufsbegleitende Studieng√§nge f√ľr Angeh√∂rige sozial ausgerichteter Berufe (z. B. Erzieher, Kinderpflegerinnen, Lehrer, Diplom-P√§dagogen, Diplom-Psychologen, Diplom-Sozialp√§dagogen, Theologen etc.) durch, die sich mit den Theorien der Tiefenpsychologie vertraut machen und deren Methoden im Grundberuf anwenden wollen.

Vermittelt werden Grundbegriffe der Tiefenpsychologie mit dem Schwerpunkt auf der Individualpsychologie Alfred Adlers und deren Weiterentwicklung durch Fritz K√ľnkel, Johannes Neumann, Rudolf Dreikurs, Nira Kfir, Rudolf Kausen u. a., sowie Methoden f√ľr das Gespr√§ch mit Anvertrauten. Adler erkannte schon am Beginn des 20. Jahrhunderts, dass Schwierigkeiten des Kindes und der Erwachsenen nur im Zusammenhang mit der Familie zu verstehen sind, und entwickelte Methoden zur Beeinflussung und √Ąnderung dieses sozialen Gef√ľges. Die von seinen Sch√ľlern differenzierten Methoden haben sich in den vielf√§ltigen Beratungssituationen als n√ľtzliches Konzept bew√§hrt.

Ziel dieses Studiengangs ist es, die Teilnehmer zu bef√§higen, tiefenpsychologische Methoden im jeweiligen Grundberuf nutzbar zu machen. Er umfasst im Laufe von 2 Jahren 4 Bl√∂cke (A-D) mit je 4 Tagen Dauer, in welchen Theorie und Methoden der Tiefenpsychologie erarbeitet werden (120 Std.) und einige Wochenenden f√ľr Fallbesprechungen mit Supervisionen (30 Std.) insgesamt 150 Std.

Die Blöcke und die Fallbesprechungen mit Supervision können in beliebiger Reihenfolge belegt werden.

Der Beginn der Weiterbildung ist also jederzeit möglich.

Inhalt

Der Studiengang besteht aus

I.)¬† 120 Stunden Theorie- und Methoden-Seminaren, in denen Grundbegriffe der Tiefenpsychologie vermittelt und Methoden einge√ľbt werden.

Block A: Persönlichkeitslehre

  1. Geschichte der Tiefenpsychologie
  2. Modelle der Lernpsychologie und der Tiefenpsychologie
  3. Der Mensch als soziales Wesen
  4. Selbstwertregulation: Minderwertigkeitsgef√ľhl und Kompensationsformen
  5. Sicherungstendenzen und Abwehrmechanismen
  6. Leitlinie und Lebensstil
  7. Lebensstiltypen und Prioritäten

Block B: Entwicklungspsychologie und Diagnose 

  1. Ur-Wir-Bildung und Strukturaufbau
  2. Familienkonstellation und Geschwisterreihe
  3. Familienatmosphäre und Wertsysteme
  4. Biographie (psychodynamische Anamnese)
  5. Kindheitserinnerungen
  6. Nahziele nach Rudolf Dreikurs
  7. Lebensstiltypen: Prioritäten nach Nira Kfir
  8. Technik der Erstuntersuchung: Lebensstildiagnose
  9. Psychodiagnostische Testverfahren

Block C. Seelische Störungen 

  1. Psychopathologie
  2. Allgemeine und spezielle Neurosenlehre
  3. Psychosomatik
  4. √úberblick √ľber die Verhaltenstherapie und die tiefenpsychologisch fundierte und analytische Psychotherapie

Block D: Beratungstechnik 

  1. Gespr√§chsf√ľhrung
  2. Die Arbeit an der Beziehung √úbertragung, Gegen√ľbertragung, Widerstand
  3. Die Arbeit am Lebensstil
  4. Die Arbeit an gegenwärtigen Konfliktsituationen
  5. Die Arbeit an der Lebensgeschichte
  6. Die Arbeit mit Träumen
  7. Krisenintervention, Suizidprophylaxe

II. 30 Stunden Fallbesprechungen

Die Teilnehmer sollen erfahren, wie sie die gewonnenen Kenntnisse in die eigene berufliche Praxis umsetzen k√∂nnen und wie sie die Gef√ľhle der √úbertragung und Gegen√ľbertragung, die sich in ihrer beruflichen T√§tigkeit entwickeln, reflektieren und nutzen k√∂nnen.

 

III.) 70 Stunden Balint-Gruppe

In der Balint-Gruppe, einem fallbezogenen Selbsterfahrungsprozess, werden die Zusammenhänge der eigenen Lebensgeschichte mit der Beziehung zu Ratsuchenden und Patienten erlebbar.

 Zulassung zur Weiterbildung

F√ľr die Zulassung ist ein formloser Antrag n√∂tig, aus dem hervorgeht, welche Erwartungen

und Zukunftsplanungen mit dem Abschluss verbunden werden.

Beizulegen sind:

  1. Lebenslauf mit Darstellung von Studiengang, Fortbildungen und beruflicher Tätigkeit.
  2. Kopie des Zeugnisses √ľber den Studienabschluss im Grundberuf
  3. Nachweis √ľber die berufliche T√§tigkeit.

Gleichzeitig ist die Bewerbungsgeb√ľhr in H√∂he von ‚ā¨ 160,– zu √ľberweisen.

Die Zulassung erfolgt nach einem telefonischen oder pers√∂nlichen Gespr√§ch. Im Falle der Ablehnung oder wenn die Zulassung nicht in Anspruch genommen wird, besteht kein Anspruch auf die R√ľckerstattung der Bewerbungsgeb√ľhr.

Abschluss-Pr√ľfung

Am Ende des Studiengangs ist ein Bericht √ľber einen eigenst√§ndig durchgef√ľhrten Beratungsfall einzureichen (ca. 20 Seiten). In der Besprechung dieses Berichtes sind gr√ľndliche theoretische und methodische Kenntnisse nachzuweisen. Nach erfolgreicher Pr√ľfung wird das Zertifikat ‚ÄěIndividualpsychologischer Berater (Telos¬ģ) ausgestellt.¬†¬†

Kosten

Bewerbungsgeb√ľhr¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬† ¬† ¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬† ¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬† 160,00 ‚ā¨

Bl√∂cke A-D¬†¬†¬†¬† ¬†¬†¬†¬†¬† ¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬† 120 h¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬† ¬† ¬†¬†¬†¬†¬† ¬† ¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬† 1.920,00 ‚ā¨

Fallbesprechungen mit Supervisionen 30 h¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬†¬† ¬†¬†¬† 480,00 ‚ā¨

Selbsterfahrungs- oder Balint-Gruppe 70 h¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬† 1.400,00 ‚ā¨

Abschluss-Pr√ľfung¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬† ¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬† ¬† ¬† ¬†¬†¬†¬†¬† 160,00 ‚ā¨

Verwaltungsgeb√ľhr 2 Jahre¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬† ¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬† 840,00 ‚ā¨

Gesamtsumme¬†¬†¬† ¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬† ¬† ¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬† ¬† ¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬† ¬†¬† 4.960,00 ‚ā¨

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