Eltern

Eltern sind die Menschen, die ihre Kinder am besten kennen. Eingespannt in Beruf, soziales Engagement, Hobby UND Familie sind Eltern heutzutage nicht immer die Menschen, die die meiste Zeit mit ihren Kindern verbringen. Gerade diese Zeit wollen Eltern qualitativ hochwertig gestalten – „ermutigend“. Die Seminare bieten Anregungen dazu. Bitte vorab (bis 13.00 des vorherigen Tages) telefonisch anmelden (0971/130 22 900).

Gerne vermitteln wir Ihnen die pädagogischen Dozent*innen der Telos-Akademie in die Kita Ihrer Kinder (in Süd-Deutschland), um dort einen Vortrag für die Eltern oder einen Seminartag für die Pädagog*innen und/oder Eltern zu gestalten. Gleiches gilt für Grundschulen.

Zur Zeit finden folgende Seminare für Eltern statt:

Seminare in der Telos®-Akademie Utting:

1.2020 Schwierige Kinder – und ich mitten drin – Einführung in die Telos®-Ermutigungspädagogik

Wann erleben wir ein Kind (oder eine Situation) als schwierig? Das empfindet jeder Erwachsene, der mit Kindern zu tun hat, anders. Für die einen ist es das Kind, das sich zeitweise verweigert (zum Beispiel, sich anzuziehen; seine Hausaufgaben zu machen; sich die Zähne zu putzen; seine Mütze aufzulassen; im Haushalt kleinere Tätigkeiten mitzuhelfen; seine Schuhe aufzuräumen; rechtzeitig heim zu kommen; ordentlich zu sprechen; ordentlich zu essen; zur vereinbarten Zeit ins Bett zu gehen; …) für die anderen ist es das Kind, das eine Zeit lang alles langsam(er) macht (zum Beispiel am Morgen beim Anziel-Ritual trödelt, oder am Abend, oder morgens und abends; das ewig an seinen Hausaufgaben sitzt und Mutter oder Vater dauernd um Hilfe bitten muss oder ihren mehr oder weniger geduldigen Zuspruch einfordert; das den Fußweg beim gemeinsamen Spaziergang vertrödelt, weil/bis das junge Baby-Geschwister vor Hunger oder voller Windel im Kinderwagen schreit; …) oder es ist das Kind, das zur Zeit unhöflich bis hin zu aggressiv auffällt (zum Beispiel die Eltern mit unflätigen Schimpfworten tituliert; das Geschwister bis aufs Blut kratzt; in der Kita die Bauwerke anderer Kinder „absichtlich“ umwirft; „absichtlich“ die schöne Tischplatte mit dem wasserfesten Edding vermalt; ein ernstes Gespräch mit den Eltern verweigert, indem es in höchsten Tönen schreit; die Eltern andauernd für irgendetwas „braucht“; die zeitliche Vereinbarung nicht einhält, was zur Folge hat, dass die Eltern zu spät in die Arbeit kommen/ keine Wochenend-Ruhe haben; …) oder es ist das Kind, das momentan kaum auffällt (zum Beispiel, weil es sich andauernd in sein Zimmer zurückzieht; unnatürlich „brav“ ist; vielleicht letztendlich „alles verlernt hat“, was es schon konnte; …). Und manchmal gibt es Zeiten, da ist ein Kind oder eine Situation einfach irgendwie komisch, verworren, wie verknotet …

Ich mitten drin… hat zur Folge, dass ich die, wie auch immer geartete Verhaltensweise des Kindes als anstrengend, nervig, belastend, vollkommen unnötig, stressig, herausfordernd… „schwierig“ erlebe. Manchmal fühle „ich mitten drin“ mich hilflos, manchmal aggressiv. Manchmal schraube „ich mitten drin“ die Regeln und Grenzen des Kindes kraft meiner Autorität gerade jetzt noch enger – manchmal weiß „ich mitten drin“ nicht mehr ein noch aus. Manchmal möchte „ich mitten drin“ einfach nur lachen oder die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, manchmal würde „ich mitten drin“ gerne weglaufen, manchmal auf den Tisch einschlagen…

In diesem Seminar lernen Sie ganz individuell, diese „schwierigen Situationen“ zu reparieren, zu heilen, zu vermeiden.

3 Abende, die aufeinander aufbauen: Anhand des Telos®-Ermutigungsbaumes (Telos Logo) werden wir die Methoden der Ermutigungspädagogik ganz praktisch erfahren.

  1. Die Wurzeln: Vertrauen schaffen trotz Zweifel, Ärger und Stress. FÜHLEN!
  2. Der Stamm: Gibt es schlechte Ziele? Gibt es gute Ziele? Den Weg des Zieles zur „Erkenntnis“ nutzen (erkennen, welches Ziel das Kind verfolgt… und wozu). DENKEN!
  3. Die Blätter und Früchte: Gleichwertige Beziehung gestalten, von Herzen. HANDELN!

Selbstverständlich ist das Seminar auch für Eltern gedacht, die es gar nicht so weit kommen lassen wollen, in eine „schwierige Situation mit ihrem Kind“ zu kommen!

Dozentin: Veronika Seiler

Termin: 20./ 27. Januar und 03.Februar 2020, jeweils 18.00 bis 20.00

Ort: Telos-Kinderhaus, Steinreiß 1, 86919 Utting

Kosten: € 84,-

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2.2020 – Gebt den machthungrigen Kindern die Macht – damit wir auch später keine Probleme in ihrer Pubertät haben

Trotzphase“ wird im Allgemeinen die Zeit genannt, in der die jungen Kinder ihren „eigenen Willen“ entwickeln. Da haben wir dann Kinder, die weinend, schreiend, tobend ihre eigenen Ziele durchsetzen wollen – egal, ob diese der Regel entsprechen, passend sind, die Zeit dafür geeignet ist oder nicht. Sehr anstrengend! Und genau diese Anstrengung ist im Sinne der Telos®-Ermutigungspädagogik unnötig.

  1. Schritt 1: Erkennen, welches Ziel das Kind verfolgt.
  2. Schritt 2: Ihm dieses Bedürfnis ermöglichen.
  3. Schritt 3: Auf die Einhaltung der geltenden Regeln und Grenzen achten.
  4. Schritt 4: Erkennen, was das alles mit uns Eltern zu tun hat.

Wie immer – sehr praxisnah!

Dozentin: Veronika Seiler

Termin: 11. und 18. Februar 2020, jeweils 18.00 bis 20.00 Uhr

Ort: Telos-Kinderhaus, Steinreiß 1, 86919 Utting

Kosten: € 56,-

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3.2020 – Eifersucht von Geschwistern erkennen und verstehen … und lösen?

Manche verletzen sich bis aufs Blut, manche verletzen sich mit Worten, manche provozieren das Geschwister so unauffällig, dass Eltern sich schwer tun, den „Schuldigen“ zweifelsfrei zu identifizieren… Geschwisterstreit dauerhaft lösen ist (k)eine Kunst.

Was tun als Eltern? Heraushalten? Einmischen? Die Streithähne voneinander fernhalten? Wann und wieviel Zeit nehme ich dafür?

Das Seminar gibt praktische Anregungen, Geschwisterstreit im Sinne der Telos®-Ermutigung zu reduzieren.

Dozentin: Veronika Seiler

Termin: 3. und 10. März 2020, jeweils 18.00 bis 20.00 Uhr

Ort: Telos-Kinderhaus, Steinreiß 1, 86919 Utting

Kosten: € 56,-

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4.2020 Schwierige Kinder – und ich mitten drin – Einführung in die Telos®-Ermutigungspädagogik

Wann erleben wir ein Kind (oder eine Situation) als schwierig? Das empfindet jeder Erwachsene, der mit Kindern zu tun hat, anders. Für die einen ist es das Kind, das sich zeitweise verweigert (zum Beispiel, sich anzuziehen; seine Hausaufgaben zu machen; sich die Zähne zu putzen; seine Mütze aufzulassen; im Haushalt kleinere Tätigkeiten mitzuhelfen; seine Schuhe aufzuräumen; rechtzeitig heim zu kommen; ordentlich zu sprechen; ordentlich zu essen; zur vereinbarten Zeit ins Bett zu gehen; …) für die anderen ist es das Kind, das eine Zeit lang alles langsam(er) macht (zum Beispiel am Morgen beim Anziel-Ritual trödelt, oder am Abend, oder morgens und abends; das ewig an seinen Hausaufgaben sitzt und Mutter oder Vater dauernd um Hilfe bitten muss oder ihren mehr oder weniger geduldigen Zuspruch einfordert; das den Fußweg beim gemeinsamen Spaziergang vertrödelt, weil/bis das junge Baby-Geschwister vor Hunger oder voller Windel im Kinderwagen schreit; …) oder es ist das Kind, das zur Zeit unhöflich bis hin zu aggressiv auffällt (zum Beispiel die Eltern mit unflätigen Schimpfworten tituliert; das Geschwister bis aufs Blut kratzt; in der Kita die Bauwerke anderer Kinder „absichtlich“ umwirft; „absichtlich“ die schöne Tischplatte mit dem wasserfesten Edding vermalt; ein ernstes Gespräch mit den Eltern verweigert, indem es in höchsten Tönen schreit; die Eltern andauernd für irgendetwas „braucht“; die zeitliche Vereinbarung nicht einhält, was zur Folge hat, dass die Eltern zu spät in die Arbeit kommen/ keine Wochenend-Ruhe haben; …) oder es ist das Kind, das momentan kaum auffällt (zum Beispiel, weil es sich andauernd in sein Zimmer zurückzieht; unnatürlich „brav“ ist; vielleicht letztendlich „alles verlernt hat“, was es schon konnte; …). Und manchmal gibt es Zeiten, da ist ein Kind oder eine Situation einfach irgendwie komisch, verworren, wie verknotet …

Ich mitten drin… hat zur Folge, dass ich die, wie auch immer geartete Verhaltensweise des Kindes als anstrengend, nervig, belastend, vollkommen unnötig, stressig, herausfordernd… „schwierig“ erlebe. Manchmal fühle „ich mitten drin“ mich hilflos, manchmal aggressiv. Manchmal schraube „ich mitten drin“ die Regeln und Grenzen des Kindes kraft meiner Autorität gerade jetzt noch enger – manchmal weiß „ich mitten drin“ nicht mehr ein noch aus. Manchmal möchte „ich mitten drin“ einfach nur lachen oder die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, manchmal würde „ich mitten drin“ gerne weglaufen, manchmal auf den Tisch einschlagen…

In diesem Seminar lernen Sie ganz individuell, diese „schwierigen Situationen“ zu reparieren, zu heilen, zu vermeiden.

3 Abende, die aufeinander aufbauen: Anhand des Telos®-Ermutigungsbaumes (Telos Logo) werden wir die Methoden der Ermutigungspädagogik ganz praktisch erfahren.

  1. Die Wurzeln: Vertrauen schaffen trotz Zweifel, Ärger und Stress. FÜHLEN!
  2. Der Stamm: Gibt es schlechte Ziele? Gibt es gute Ziele? Den Weg des Zieles zur „Erkenntnis“ nutzen (erkennen, welches Ziel das Kind verfolgt… und wozu). DENKEN!
  3. Die Blätter und Früchte: Gleichwertige Beziehung gestalten, von Herzen. HANDELN!

Selbstverständlich ist das Seminar auch für Eltern gedacht, die es gar nicht so weit kommen lassen wollen, in eine „schwierige Situation mit ihrem Kind“ zu kommen!

Dozentin: Veronika Seiler

Termin: 17./ 24. und 31.März 2020, jeweils 18.00 bis 20.00

Ort: Telos-Kinderhaus, Steinreiß 1, 86919 Utting

Kosten: € 84,-

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